Ein Element, das sich nachhaltig entwickelt und uns alle im alltäglichen Leben betrifft, ist sicher der Umweltschutz. So ist zum Beispiel das Bewusstsein über den Umweltschutz in letzter Zeit immer grösser geworden ist. Es wird heute viel mehr über die nötige CO2-Reduktion gesprochen als früher und auch intensiver nach Lösungen gesucht. Dieses Beispiel finde ich in meinem nächsten Umfeld wieder, denn wir werden im Sommer unsere jetzige Heizung durch eine Heizung mit Erdwärme ersetzen. Leider heizt aber immer noch der grösste Teil der Bevölkerung mit Ölheizungen und es wird im allgemeinen trotz Diskussionen noch zu wenig gegen die zu grosse CO2-Ausstossung unternommen.
Weitere Beispiele der nachhaltigen Entwicklung des Umweltschutzes sind die Renaturierung des Rheines und die Diskussionen über die Abfallentsorgung, bei der man mit Abfallgebühren eine bessere Abfalltrennung anstreben möchte. Bei der Abfalltrennung finden sich aber noch Defizite, denn in einigen Gemeinden - zum Beispiel in unserer – wurde die Abfallgebühr abgelehnt.
Nebst dem Umweltschutz verändert sich auch unser soziales Leben nachhaltig. Es gibt zum Beispiel immer mehr Patchworkfamilien und auch immer mehr Scheidungen. Ausserdem gibt es, was sich mit unserem Blogthema vereinen lässt, immer mehr Frauen, die sich für Karriere entscheiden und deren Männer den Haushalt übernehmen. Die bei diesem Rollenwechsel mitspielende Stellung der Frau hat sich bei uns meiner Meinung nach in den letzten Jahren vor allem positiv verändert.
Allerdings findet sich hier mit dem Unterschied der Stellung der Frau bei uns und in der dritten Welt der Zusammenhang zu unserem Blogthema . In der dritten Welt sind die Frauen nämlich nicht entweder erwerbstätig oder für den Haushalt zuständig sondern oft beides. Ausserdem ist die Stellung der Frau, anders als bei uns, sowohl in der Wirtschaft als auch in der Gesellschaft noch immer den Männern untergeordnet. Diese Erkenntniss finde ich erschreckend und meiner Meinung nach muss hier unbedingt etwas nachhaltig geändert werden.
3 Kommentare:
Ich finde deinen Artikel sehr interessant. Ich denke auch, dass es wichtig ist, die Stellung der Frau in der dritten Welt zu verbessern. Allerdings denke ich, dass diese Frauen sich selber wehren müssen. Wir können sie dabei unterstützen. Ich denke, dass es nachhaltiger ist, wenn die Menschen in der dritten Welt dies ändern. Die Stellung der Frau ist in der Kultur verankert und es braucht eine Umgewöhnung des Volkes, damit die Gleichstellung von Frau und Mann selbstverständlich ist.
Du sprichst in der Tat etwas sehr wichitges an. Auch ich finde, dass die Stellung der Frau verbessert werden muss. Ich denke da hauptsächlich auch an Länder, die durch eine muslimische Kultur geprägt sind. Die grosse Frage die ich mir immer stelle ist, wie kann man dies erreichen kann? Lohnt sich Aufklärung? Was müsste man tun, damit die Frauen auch dort ein menschenwürdigeres Leben haben? Ich habe keine befriedigende Antwort darauf. Hast du eine Idee?
Was du geschrieben hast über das Heizen finde ich sehr interessant. Auch in meinem Umfeld bestätigen sich deine Beobachtungen. Ich freue mich über dieses zunehmende Bewusstsein.
Monika Bizozzero
Du hast das Thema Nachhaltigkeit von den verschiedensten Perspektiven beleuchtet. Die Diskussionen über die Schädlichkeit des CO2 und vor allem auch des Feinstaubes haben auch meiner Meinung nach sehr zugenommen in letzter Zeit. Aber ich finde, dass im Verhältnis dazu, was getan wird, zu viel nur berichtet wird. Würde nur annähernd so viel unternommen, wie immer gepredigt wird, wären wir schon um einiges weiter in der nachhaltigen Entwicklung!
Ich denke, die Stellung der Frau ist tatsächlich in sehr vielen Völkern als gering einzuschätzen, auch wenn ich das nicht auf die ganze "Dritte Welt" beziehen würde. Bezüglich der Verbesserung dieser Stellung sehe ich das gleiche Problem wie Monika: Wie soll den Frauen geholfen werden? Ich glaube, vor allem sollte ihnen auf irgend eine Weise Mut gemacht werden. Ihnen soll bewusst werden, dass sie viel mehr können und zu viel mehr fähig sind, als sie denken. Ihr Selbstvertrauen sollte irgendwie gefördert werden.
Pascale Jürgens, LG C 04
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