In der Südostschweiz See und Gaster habe ich einen Artikel über den Mittagstisch in der Schule gelesen. Ab dem Sommer 2008 müssen alle Gemeinden bei Bedarf den Schülern und Schülerinnen einen Mittagstisch bereitstellen. Somit ist ein weiterer Schritt in Richtung Tagesstrukturen gemacht.
Was hat dies nun mit Nachhaltigkeit zu tun? Ich habe mir überlegt, dass auf diese Weise viele Mütter die Möglichkeit haben, während des Tages arbeiten zu gehen. Ich denke, dass für viele Mütter die Chance die Arbeit oder Karriere mit der Familie unter einen Hut zu bringen eine enorme Befriedigung darstellt. Die Lebensqualität der Frauen steigt.
Es ist mir klar, dass es auch viele Mütter gibt, die Arbeiten müssen, da sie andernfalls zu wenig Geld für die Familie hätten. Auch gibt es viele allein erziehende Frauen, die ihre Familie selber durchbringen müssen. Für diese Frauen stellen die Blockzeiten mit dem Mittagstisch eine enorme Erleichterung dar. So müssen sie sich nicht um die Betreuung der Kinder kümmern.
Bei diesem Beispiel trifft sich der soziale Aspekt mit der Ökonomie. Die Eltern erhalten so die Möglichkeit sich finanziell abzusichern oder ihren eigenen Bedürfnissen nach zu kommen. Somit ist es für viele Menschen attraktiver oder überhaupt möglich eine Familie zu gründen. Ich denke, dass dies eine nachhaltige Entwicklung ist, da so hoffentlich mehr Kinder in der Schweiz geboren werden und viele Familien zufriedener sind.
Wenn ich dies nun auf unser Blockthema beziehe, sieht dies wieder ganz anders aus. Für Frauen in der dritten Welt ist es wichtig, möglichst viele Kinder zu haben. Kinder sind in der dritten Welt für die Eltern die Absicherung für die Zukunft. Die Kinder tragen viel für das tägliche Brot der Familie bei. Auch werden sie für die Eltern sorgen. In der dritten Welt haben die Frauen keine Möglichkeit sich selber zu verwirklichen. Es spricht kein Grund gegen Kinder. Dies führt zum Problem, dass es viele Kinder gibt, die nicht betreut werden.
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1 Kommentar:
Wow, du hast aber einen starken Bezug zu unserem Blogthema gefunden! Den Mittagstisch erachte ich auch als Chance für viele Familien und insbesondere Mütter. Vielleicht steigt durch dieses Angebot die Attraktivität des "Kinderkriegens" tatsächlich? Ich glaube nämlich, dass sich heutzutage viele Paare keine Kinder mehr wünschen, weil beide Teile arbeiten wollen oder müssen und dadurch keine Zeit für Kinder haben. Durch den Mittagstisch und die Blockzeiten würde solchen Paaren viel abgenommen. Aber ich finde nicht, dass dies Sinn machen würde. Wenn man nicht bereit ist, sich Kindern zu widmen, sollte man besser keine haben. Der Mittagstisch sollte meiner Meinung nach eine Notlösung sein.
Pascale Jürgens, LGC 04
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