Abfall wird von mir strikt getrennt. Alufolie und Weichspüler existieren in meinem Haushalt nicht, Tumbler benütze ich keinen. In meinem Elternhaus wird mit Sonnenenergie geheizt (wenn nötig unterstützt durch Erdöl). Dies sind die Elemente, durch die ich einen kleinen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leiste. Ich stelle aber auch fest, dass ich mich viel mehr einschränken und zurückhalten müsste, was den Gebrauch des Autos betrifft. Viel zu oft lasse ich mich von der Bequemlichkeit leiten und entscheide mich gegen die Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels. Ich habe dabei immer wieder ein schlechtes Gewissen. Dieses war jedoch bis anhin nicht gross genug, um konsequent zu sein.
Ich sehe aber auch viele Familien, die sich überhaupt keine Gedanken bezüglich nachhaltiger Entwicklung machen. Es wird nicht zweimal darüber nachgedacht, ob nun das Auto wirklich gebraucht wird. Ich behaupte sogar, dass oftmals kein einziger Gedanke daran verschwendet wird. Das Autofahren ist für viele eine Selbstverständlichkeit.
Abfalltrennung ist – wegen der Sackgebühren zwar zum Glück immer seltener – in gewissen Haushalten kein Thema.
Ich kann mir einigermassen vorstellen, dass einigen Leuten das Wissen um die Problematik fehlt. Grösstenteils denke ich aber, ist es ein „Sich-Verschliessen“ vor den Tatsachen, ein Wegschauen. Es ist den Menschen egal, was sie der Umwelt durch ihr Handeln antun. Es geht ihnen einzig um ihr eigenes Wohl.
Bezogen auf unser Gruppenthema „Frauen“ kann ich keine konkreten Aussagen treffen. Ich vermute, dass Frauen im Allgemeinen mehr mit nachhaltiger Entwicklung konfrontiert sind als Männer, insbesondere Hausfrauen. Im Haushalt kann bzw. sollte meiner Meinung nach nämlich viel dafür getan werden. Die Männer müssen sich – je nach Beruf – vor allem ihren Arbeitsweg überlegen. Auf viel mehr können sie keinen Einfluss nehmen.
Es handelt sich beim eben Geschilderten um schlichte Vermutungen. Ich sehe keinen direkten Bezug zum Thema.
Worauf ich noch ganz kurz hinweisen möchte, ist der öffentliche Verkehr. Ich bin der Ansicht, dass die SBB ihr Netz ausbauen, ihre Angebote steigern – und die Preise senken sollte. Die öffentlichen Verkehrsmittel sollen dem Auto Konkurrenz machen!
Donnerstag, 19. April 2007
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
2 Kommentare:
Das ist wirklich vorbildlich von dir, was du alles unternimmst, um deinen Beitrag zur Erhaltung der Umwelt bei zu tragen. Da könnte ich (und wohl auch noch viele mehr) mir eine Scheibe davon abschneiden. Bei mir zu Hause war es auch üblich, den Abfall zu trennen, aber damit hatte es sich dann auch.
Ich denke mir, dass das fehlende schlechte Gewissen genau der Punkt ist. Uns stört es einfach zu wenig, als dass wir unsere Gewohnheiten und Bequemlichkeiten aufgeben und ändern würden.
Ich finde sehr gut, was du machst. Beim Mülltrennen bin ich auch mit im Rennen, aber bei Weichspüler und Tumbler bin ich gerade rot angelaufen. Nun, ich bin mich gewohnt ( das ist genau das Problem), in die kuschelig weichen Kleider zu schlüpfen. Der Tumbler ist eben auch ganz praktisch, denn so sind die Kleider rasch wieder bereit für den Schrank und das langwierige Aufhängen und Trocknen wird verkürzt. Kurz gesagt geht es hierbei nur um Luxus.
Wir haben uns nun entschlossen, keine neue Packung Weichspüler mehr zu kaufen und die bestehende noch Stück für Stück aufzubrauchen. Den Tumbler brauchen wir nur noch selten, aber ich muss ehrlich sein, dass das der Geldfaktor auch eine Rolle spielt.Mit deinem Beitrag bin ich mir dieses Problems wieder einmal bewusst geworden und versuche das nun zu verbessern! Danke!
Kommentar veröffentlichen