Wenn ich die Schönheit der Natur sehe, dann möchte ich dies für die nachkommenden Generationen erhalten. Es stört mich, wenn ein wunderschöner Naturplatz mit Abfall übersäht ist. Wenn Wiesen und Wälder überbaut werden, ist es meiner Meinung nach schade um die Natur und auch Energieverschwendung jeglicher Art kann ich nicht verstehen.
Trotzdem passiert es mir selber immer wieder, dass ich Geräte nicht ausschalte, oder Abfall in der Natur liegen lasse etc. Ich denke, dass nicht nachhaltiges Handeln oft aus Faulheit heraus passiert. So ist es einfacher eine Strecke mit dem Auto zurück zu legen, oder sich nicht nach dem herunter gefallenen Papierchen zu bücken.
Wir Menschen sind faul, aber auch Gewohnheitstiere. Ich denke, dass nachhaltiges Handeln oft antrainiert ist. Ich trenne den Abfall, weil meine Eltern mir das so gelernt haben. Andere stellen das Wasser beim Duschen ab, weil das in der Familie so gemacht wird. Ich denke, dass wir uns vieles angewöhnen können. Wir handeln dann aber aus Gewohnheit und nicht aus der Motivation heraus, die Umwelt zu schützen.
Seit die Klimaerwärmung so ein grosses Thema und überall in den Schlagzeilen ist, kommt für mich daher eine sehr grosse Motivation. Die Klimavorhersagen machen mir Angst und ich möchte mich bemühen meinen Teil zum Klimaschutz beizutragen. Ich denke, die Angst vor den Klimaveränderungen ist meine allergrösste Motivation.
Bezug zum Gruppenblogthema
Die Motivation um die Stellung der Frau nachhaltig zu verändern ist bei mir nicht sehr gross. Ich denke nicht, dass ich da sehr viel tun kann. Für mich ist dieses Thema viel weiter weg als zum Beispiel der Klimawandel.
Meiner Meinung nach ist die Frau und der Mann hier in der Schweiz ziemlich gleichgestellt. Ich fühle und fühlte mich bis jetzt dem Mann gegenüber nie benachteiligt und habe deswegen keine Motivation um etwas zu unternehmen.
Frauen aus der dritten Welt haben es da nicht so gut wie wir. Motivation um da etwas dagegen zu tun, nehme ich aus Berichten und Reportagen. Allerdings ist dies für mich oft auch unvorstellbar, da es mich auch nicht direkt betrifft.
3 Kommentare:
Ich bin auch der Meinung, dass es uns Frauen hier sehr gut geht. Noch nie habe ich mich wegen meines Geschlechts benachteiligt. Aus diesem Grund kann ich auch dieses Geschrei um Gender absolut nicht nachvollziehen. Ja, die Frauen hatten es früher nicht leicht und ich finde es toll, dass sie sich gewehrt haben, damit wir es heute besser haben. Ich schätze es auch. Aber jetzt ist genug.
hey martina, bin das erste mal auf euerer seite und muss sagen: ziemlich kitschig :-)¨
aber zu thema... du hast recht, die menschheit ist einfach faul geworden. es ist einfacher alles liegen zu lassen, als es mühseelig aufzuheben und schlimmstenfalls wieder mit nach hause zu nehmen...
aber auch die eltern sind nicht mehr so grosse vorbilder wie zu unserer zeit, weil vielen die zeit für die erziehung fehlt. wir können in so fern was tun, als dass wir einfach so gut wie möglich vorbild für unsere schüler, aber auch kollegen, bekannt usw. sind. oft muss man gewisse dinge einfach auch ins bewusstsein rufen, weil manche es einfach nicht besser wussten...
noch einen schönen tag und ein tolles laaaaaaaaaaanges wochenende!!!!!!!!!!
Liebe "Martina"
Ich finde Ihre Gedankengänge sehr ehrlich und spannend. Ich freue mich, dass Sie noch keine Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen erleben mussten. Und dennoch: auch in der Schweiz gibt es eine Genderproblematik. Noch immer gibt es nicht überall den gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Alleinerziehende Frauen haben häufig grose finanzielle Not und die Arbeitsplatzangebote widersprechen ihren Aufgaben für die Kinder zu sorgen. Die Einführung der neuen Tagesstruktur in der Schule ist auch darauf eine Antwort. Die häufigsten Arbeitsplatzmodelle gehen von dem Mann als Alleinernährer der Familie aus. Gerade jüngere Männer geraten unter starken Druck und arbeiten häufig mehr als ihre eigene Gesundheit und die ihrer Beziehung es zulassen würde. Splittingmodelle gibt es schon einige, aber werden auch als Karrierebremse gesehen. Für Frauen bleibt häufig die Teilzeitarbeit, die ihnen nicht immer die Möglichkeit gibt, über das Gelbdazuverdienen hinaus ihre Fähigkeiten zu entfalten. Kinder zu haben und damit Auszeiten im Beruf wird immer noch als "gebrochene Biografie" bezeichnet, was auch eingeschränkte Wiedereinstiegsmöglichkeiten im höheren Alter mit sich bringt. Es gibt bestimmt noch viel zu ändern auch an der Frauenrolle in dieser Gesellschaft. Recht haben Sie, die Probleme sind oft getarnt.
Freundliche Grüsse
W.Braun
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