Otto Herz zählt verschiedene Möglichkeiten auf, wie Schulen nachhaltig unterrichten können. Als erstes beschreibt er den Fachunterricht. Er sagt, dass sich nicht jedes Thema für jedes Alter zu jedem Zeitpunkt eignet. Ich denke aber, dass in einer Jahrgangsklasse die Kinder so unterschiedliche Interessen haben und so unterschiedlich weit sind in ihrem Lernstand, dass viele Themen auf allen Stufen durchgeführt werden können. Es kommt darauf an wie das Thema umgesetzt und verpackt wird. Oft trauen wir kleinen Kindern komplexe Inhalte nicht zu. Ich denke aber, dass wir sie oft unterschätzen und dass auch junge Lernende komplexe Vorgänge vereinfacht verstehen können.
Öffentliche Präsentationen:
Eine weitere Idee von Otto Herz sind öffentliche Präsentationen. Mir gefiel die genannte Idee, dass mit dem Müll Skulpturen gebaut werden können. Es ist offensichtlich, dass die reale Ansicht dieser Müllskulptur hinsichtlich der Menge des Abfalls einen grossen Eindruck hinterlässt. Ich könnte mir gut vorstellen, so etwas mit einer Klasse um zu setzen. Ich denke auch, dass sich dieses Thema gut für eine Sonderwoche eignen würde.
Zu diesen Skulpturen kommt mir auch den Satz von Seite 59 in den Sinn: „Wir wollen die Gestaltung des schulischen Lebens, Lernens und Lehrens im Geiste der Agenda 21 nicht als Last, sondern als Lust verstehen, auch dort, wo damit, unvermeidbar, Anstrengungen verbunden sein werden.“ Die Abfallskulptur ist für mich ein perfektes Beispiel dafür.
Schulprogramme:
Otto Herz sagt in seinem Artikel, dass Organisationen wie Amnesty International mit den Schulen zusammenarbeiten sollen. Ich denke auch, dass das sehr sinnvoll ist.
In meiner Kantonsschule gab es auch eine Gruppe die für Amnesty International arbeitete. Die Ausstellungen die immer wieder in der Schule gemacht wurden, waren eindrücklich. Ich denke, dass die Schule der beste Ort für solche Projekte ist. Die Kinder werden die Erdbürger der nächsten Jahre sein.
Mein grösster Impuls aus dem Text:
4 Kommentare:
Die Zusammenarbeit von Organisationen mit der Schule finde ich sehr bereichernd, denn meistens sind Experten bzw. Organisationen, die von ausserhalb der Schule kommen für die Kinder sehr motivierend, da es Abwechslung bringt und da man dadurch Themen behandeln kann, die schulintern eher nicht möglich sind.
Deinen gewählten Impuls finde ich sehr interessant und vor allem auch sehr wichtig, denn schliesslich macht die Motivation, die man durch die Lust erhält, ein grosser Teil des Unterrichtens aus. Die Lust wird auf die Kinder übertragen und somit das ganze Schulklima angenehmer. Allerdings denke ich, dass man mit dieser Einstellung der Bildung als Lust anstatt als Last immer sehr bewusst umgehen muss.
Die Idee mit der Abfallskulptur ist wirklich genial, ich habe schon einige solcher Umsetzungen gesehen – toll! Mir kommt aber dabei gerade noch ein anderer Aspekt in den Sinn: eine mögliche Veränderung des Konsumverhaltens. Wenn man aus bestimmtem Abfall, z.B. aus vielen kleinen Dosen, etwas herstellen möchte, führt das dann nicht dazu, dass man davon viel mehr kauft? Dabei wäre es doch besser, man kauft wenige grosse Dosen oder, noch besser, überhaupt keine... Darauf sollte unbedingt geachtet werden: dass nur mit dem Abfall gearbeitet wird, der wirklicher Abfall ist.
Pascale Jürgens, LGC 04
Mir gefällt die Idee der Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Schulen auch sehr gut. Sie müsste jedoch gut organisiert sein und regelmässige Kontakte ermöglichen. Sonst würde die Motivation und das Interesse der Kinder wahrscheinlich sinken. Das geht auch wieder in den Bereich Lust oder Last hinein. Ich denke, dass jedes Thema genial sein kann, wenn man es persönlich als Lust empfindet und auch so gestaltet.
Ich finde die Idee der Zusammenarbeit mit anderern Organisationen auch sehr gut.
Die Kinder lernen so neue Perspektiven kennen und werden von Experten im jeweiligen Fach unterrichtet, was sie zum Handeln motivieren kann.
Kommentar veröffentlichen