Dienstag, 1. Mai 2007

Achtsam durch den Alltag

Es ist wichtig, dass wir uns aufmerksam durch den Alltag bewegen. Es ist die Aufgabe eines jeden, darauf zu achten, was wir selber tun und was unsere Mitmenschen tun. Wir sollten darauf achten, wie sich die Menschen um uns fühlen, aber auch wie es mit unserer Umwelt steht.
Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass wir nicht nur auf unser eigenes Tun achten, sondern auch auf das unserer Mitmenschen. Durch die Methode mit den Post-it Zettel können wir uns daran erinnern, bewusst auf unsere Mitwelt zu achten und nicht nur unser eigenes Umfeld wahr zu nehmen. Ich denke, dass wir durch Achtsamkeit viele Dinge wahrnehmen, mit denen wir nicht einverstanden sind. Dabei meine ich wie andere Menschen miteinander umgehen, wie andere Menschen mit der Umwelt umgehen oder allgemeine Missstände. Indem wir solche Dinge ausser acht lassen, erhalten wir ein Idealbild der Welt und bleiben untätig. Es ist anzustreben, dass wir Missstände sehen und uns für Verbesserung einsetzten. Jeder Mensch ist verantwortlich dafür, Schlechtes zu sehen und zu verbessern. Somit kann ein Beitrag zur Nachhaltigkeit gebracht werden.

Achtsamkeit im Bezug auf unser Gruppenblogthema:
Es ist wichtig, dass wir den Stand der Frau in der dritten Welt beobachten, obwohl wir hier in der westlichen Welt fast keine Probleme im Bereich der Gleichberechtigung haben. Es ist wichtig, dass wir in unserem Alltag darauf achten, wie gut es uns geht und uns bewusst sind, wie es in anderen Ländern zu und her geht. Indem wir uns dies bewusst sind, sind wir auch eher bereit etwas dagegen zu tun. Solange wir mit Scheuklappen herum wandern und nicht achtsam sind, werden wir auch untätig bleiben.

Durch Achtsamkeit im Alltag können auch Missstände zwischen Mann und Frau in der westlichen Welt entdeckt werden. Obwohl bei uns gesetztliche Gleichberechtigung herrscht, sind auch hier viele Missstände zu entdecken.

3 Kommentare:

Caro hat gesagt…

Als ich deinen Eintrag las, kam mir ein Bericht in einer Fernsehsendung in den Sinn. Dort wurde gezeigt, wie ein Mann eine Frau verprügelt – und zwar mitten auf einem belebten Platz. Diese Szene war gespielt, man wollte die Reaktionen der Mitmenschen testen. Erschreckenderweise griff kaum jemand in dieses Gefecht ein. Deine Gedanken gaben mir Ideen für die Begründung dieses tragischen Ergebnisses. Vielleicht lebten diese Menschen, die sich zur der Zeit auf dem Platz aufhielten, bewusst unachtsam, um, wie du sagst, den Missständen aus dem Weg zu gehen. Es ist doch für viele leider viel angenehmer, „blind“ zu leben, als sich aufgrund eines achtsamen Lebens immer wieder irgendwo einsetzen zu „müssen“.

carmen hat gesagt…

Letzte Woche kam mir ein Heftchen in die Hände, das Witze und Sprüche über Männer enthielt. Vieles davon war rabenschwarzer Humor. Bei fast allen musste ich schmunzeln. Danach erzählte ich einem Freund ein paar dieser Sprüche und er murmelte nur etwas in Richtung:"Immer dieser Feminismus...". Da wurde ich auf ein spezielles Phänomen aufmerksam: Zwar darf ein jeder Blondinenwitze erzählen, doch wenn ich Witze mit schwarzen Humor über Männereigenheiten loswerden möchte, so werde ich zur Feministin und Männerhasserin abgestempelt!

Dies ist kein direkter Kommentar auf deinen Post, aber es ist eine Erkenntnis, die ich gerade kürzlich passend zu eurem Blogthema und zum momentanen Wochenimpuls gemacht habe.

rahel hat gesagt…

Du hast dich bei deinem Eintrag auf die Frauen in der 3. Welt bezogen. Ich denke aber, es ist nur schon wichtig, sich die Problematiken der Frau der westlichen Welt vor Augen zu halten. Dabei denke ich beispielsweise an Häusliche Gewalt. Und die kommt auch bei uns sehr häufig vor.